Schrecken

Großes Grüne Heupferd

Das Grüne Heupferd, auch Großes Heupferd oder Großes Grüne Heupferd genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken aus der Familie der Laubheuschrecken. Die Art gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas.

     

Die Tiere haben eine Körperlänge von 28 - 36 mm (Männchen) bzw. 32 - 42 mm (Weibchen) und sind damit deutlich größer als die nah verwandte und im gleichen Verbreitunggsgebiet vorkommende Zwitscherschrecke. Die meinsten Grüne Heupferde sind einfarbig grün. Seltener findet man komplett gelbliche Exemplare, oder solche, bei denen nur die Beine gelb sind. Besiedeln tut das Grüne Heupferd neben Trockenrasen, Brachen, sonnigen Weg- und Waldrändern auch Gärten und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bevorzugt werden Habitate, die warm, trocken und windgeschützt sind sowie eine Vegetation von mindestens 30 cm höhe aufweisen. Genau diese Vielzahl finden die Kulturfolger im Schutzgebiet des NVB "Im Schacht". Intensiv genutzte Felder und Wiesen werden bestenfalls bei hochwüchsiger Vegetation als Singwarten verwendet aber ansonsten nicht besiedelt. Räuberisch lebt das Grüne Heupferd während seiner Entwicklung und als adultes Tier.

Quelle: Textauszug Wikiepedia

Gemeine Sichelschrecke

Die Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata) ist eine Art aus der Unterfamilie der Sichelschrecken (Phaneropterinae). Grüne Schrecke mit den Hinterleib überragenden Vorderflügeln und deutlich noch längeren Hinterflügeln. Der Seitenlappen des Halsschildes ist abgerundet. An der Vorderschiene befindet sich ein ovales Gehörorgan. Der Legesäbel des Weibchens ist kurz und stark gekrümmt. Das Männchen hat am Hinterleibsende zwei lange, stark gekrümmte Cerci (aus dem altgriechisch, deutsch "Schwanz". Man spricht meistens in der Mehrzahl von den Cerci.
  
Foto: fotocommunity / entdeckt von Günther Waldecker in Bauschheim    Foto: Günther Waldecker / Das Sprungbein liegt auf dem Blatt

Die Tiere kommen in Mittel- und Südeuropa vor. Infolge der Klimaerwärmung erfuhr ihre Ausbreitung in den letzten Jahren eine enorme Ausdehnung. Die nördlichsten Vorkommen in Deutschland finden sich mittlerweile in Schleswig-Holstein und auf Rügen. Sie fehlen aber mitunter in weiten Teilen, wie z. B. im Alpenvorland und in vielen Teilen der Schwäbischen Alb. Sie leben in sehr warmen Gegenden, wie z. B. auf verbuschtem Trockenrasen und in Sandgruben, Wegränder, ja selbst im gartenreichen Siedlungsbereich. Die Schrecke ist zwischen 12 - 18 mm lang. Die erwachsenen Heuschrecken leben von August bis Oktober. Die Eier werden ins Innere von Blättern gelegt. Als Pflanzenfresser, bevorzugen sie vor allem junge Triebe, aber auch Beeren und andere Früchte.

Quelle: Textauszug Wikiepedia / Insektenbox